Hier mal ein kukk!, was eher weniger mit DSO, sondern eher mit der Firma Ubisoft beschäftigen soll, unter deren Schirmherrschaft BlueByte arbeitet.
Es bezieht sich aber weder auf irgendwelche Firmendetails oder Zahlen, sondern über ein Thema, was vor ein paar Tagen bekannt geworden ist und sich um das gute alte Urheberrecht dreht.


Wie ich soeben gelesen habe, wurde gegen Ubisoft klage eingereicht, da ein Autor eines Buches von 2002 Behauptet, dass Ubisoft für Assassins Creed seine Idee gestohlen und damit ordentlich Geld gemacht haben soll.

Ein Autor namens John Beiswenger hat Ubisoft wegen Urheberrechtsverletzung verklagt. Der Grund dafür ist die Handlung der Assassin\’s-Creed-Reihe. Beiswenger hat im Jahr 2002 ein Buch namens »Link« geschrieben, das sich u.a. darum dreht, dass eine Maschine gebaut wird, die es Benutzern ermöglicht, sich in die Erinnerungen ihrer Vorfahren hineinzuversetzen und diese selbst zu erleben. Attentäter kommen in dem Roman ebenso vor wie Bio-Synchronizer und Kirchen-Verbindungen. Kommt einem bekannt vor? Durchaus.Allerdings ist der gesamte Sachverhalt natürlich weitaus komplexer – warten wir also einfach mal ab, wie es weiter geht. Beiswenger fordert auf jeden Fall eine Wiedergutmachung in Höhe von 1.05 Mio. Dollar (und bis zu 5.25 Mio. Dollar, falls den Richtern der Nachweis gelingt, dass Ubisoft absichtlich seine Ideen gestohlen hat) sowie die Einstellung der Entwicklung von Assassin’s Creed III. Eine offizielle Stellungnahme seitens Ubisoft zu dieser Angelegenheit gibt es noch nicht. Die gesamte Klageschrift kann hier (auf Englisch) nachgelesen werden.

Quelle: 4players.de

Ob es stimmt oder nicht, wird wohl das Gericht entscheiden. Dennoch, als halbwegs begeisteter AC Fan finde ich, dass es ein interessantes Thema ist.
Neben dem Fakt, dass viele Teile und Themen des Buches in den Spielen verwendet werden, beschweren sich aber auch viele Leser seines Buches, dass die Spiele viel besser als sein Buch umgesetzt seien.

Ob das nun ein Nerdrage von AC-Fanboys oder ehrlichgemeinte Rezensionen bei Amazon sind – wohl eher das Erstere, da viele Rezensionen erst vor 1-2 Tagen geschrieben wurden.
Ich werde mich und euch über dieses Thema auf dem Laufenden halten.

Ich persönlich kann verstehen und finde es nachvollziehbar, dass der Autor seine Ansprüche geltend macht, nur warum der späte Zeitpunkt gewählt wurde, ist mir schleierhaft.
Jetzt müssten wir sehen was passiert, wenn die Richter dem Autor recht geben sollten.
Was wahrscheinlich passieren wird ist, dass er mit ein paar Millionen abgespeist wird, da sich Ubisoft einen Abbruch des AC3-Spiels definitiv nicht leisten kann.
Ich bin gespannt, wie das Ganze ausgeht.