NeuesNeuesHerzlich willkommen im neuen Jahr, herzlich Willkommen zurück.
Ich bitte die späte Veröffentlichung zu entschuldigen, aber der Urlaub hat wohl noch nach Ablauf seine „Faulheit“ auf mich gehext.
Jetzt bin ich wieder da und werde ein paar Dinge aus dem eher mittelmäßig ereignisreichen Dezember zusammenstellen.

Neues Jahr, neues Glück

Wir sind nun alle halbwegs gut in das neue Jahr gestartet.
Ein neues Jahr für uns, ein neues Jahr für Bluebyte.
2013 soll alles besser werden. So ist zumindest der Wunsch aller Siedler-Spieler. Dennoch ist 2013 auch der Anfang eines neuen Geschäftsjahres, von daher werden alle Zahlen neu geschrieben und uns erwarten bestimmt noch grandiosere Dinge im Shop.
Die Liste der „zu entwickelnden Dinge“ dieses Jahr ist lang – gerade, da noch viele unerledigte Dinge von vor Weihnachten im Tagebuch stehen.
Vor Weihnachten hat uns ebenfalls eine neue Welt begrüßt. Wildblumental erblickte am 20.12. das Licht der Welt und ist gottseidank nicht direkt einen Tag später wieder untergegangen. Apropos Untergang.

Event, Event, kein Lichtlein brennt

Okay, die Lichter waren nicht aus, aber sie brannten zumindest auf niedrigster Stufe.
Was uns im Dezember ereilte, war interessant und frustrierend zugleich.
Man schaltet das Weihnachtsevent gleichzeitig mit dem Weltuntergangsevent und heraus kommt doch tatsächlich einmal „kein“ Serverdown. Dennoch aber massive Performanceprobleme und unzählige Rauswürfe der Spieler.
Neben üblichem Geschenkesammeln und Croaker-Prügeln ging es dieses Jahr auch daran, die Welt vor Ihrem Untergang zu retten. Das allererste Mal gab es eine Art Ranking, bei dem sich verschiedene Welten miteinander messen konnten.
So wurde der Abenteuer-Einsatz jedes Servers unter verschiedenen Gesichtspunkten gewichtet und berechnet – so kam das Ranking zustande, welches uns in unregelmäßigen Abständen im Forum mitgeteilt wurde.
Etwas gutes hatte das Ganze aber: Es hat deutlich vom Weihnachtsevent abgelenkt, denn alle redeten über das Weltuntergangsevent. Als sich das Event dem Ende näherte, wollte man natürlich wissen, wie genau die Ergebnisse zustande gekommen sind und forderte unter anderem die Herausgabe der Zahlen, was aber gleich abgeschlagen wurde.
Das Problem war tatsächlich, dass einige Spieler wegen den massiven Performanceproblemen weniger gut oder weniger viele Abenteuer spielen konnten als andere. Gerade die Spieler, die wenig Zeit investieren konnten, waren auf diese Weise besonders benachteiligt. Wenn jeder Zug 5 Minuten dauert verliert man ganz klar schnell die Nerven.
Nach Beendigung des Events wurden diverse Gewinne ausgeschüttet – der erste Platz bekam dabei mehrfache Preise, da sie die höchste Prozentzahl erreicht haben und die Schnellsten gewesen sind. Über die generelle Stimmung der Community während und nach dem Event kann man eigentlich sagen, dass sie sehr angespannt und gereizt war, da man wegen des „Wettbewerbs“ relativ erfolgreich eine „Konkurrenzsituation“ hergestellt hat, der viele Spieler zum Opfer gefallen sind. So waren Anfeindungen, Beleidigungen und Drohungen sowie Neid auf allen Medien oft gesehen. Das Ganze hatte den Charme von Fans mehrerer verschiedenen Fussballmanschaften und wie man sich das Ganze dann halt vorstellt. An diesem Punkt habe ich mir die Community etwas willensstärker vorgestellt – worin ich mich wohl leider geirrt habe.
Aber natürlich gab es auch viele positive Effekte für die Community: Server hielten zusammen, es wurden neue Freundschaften geschlossen, Abenteuer und Ressourcen wurden verschenkt und es wurde sehr viel Hilfestellung gegeben.
Die Handelbarkeit des Abenteuers nach offiziellem Start oder der generelle unterschiedliche Start des Events brachte zusätzliche Rechenfaktoren für das Ergebnis ins Spiel, die das Ganze noch undurchsichtiger machten. So bekam Polen eine Art Trostpreis, denn sie wären schon lange bei 200% gewesen, hätten sie das Abenteuer genauso früh wie alle anderen Server handeln können.
Letztenendes folgten die Stellungnahmen, wo eindeutig zu erkennen war, dass die Probleme mal wieder nicht so wirklich erwartet worden sind. Außerdem sei das Ganze ein guter Test für die „Mechanik“ und den „Ablauf“ gewesen und man könne sich aus dem, was man dort erlebt hat, ableiten, wie das spätere PVP eventuell aussehen könnte. Es wird also definitiv nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir ein Event in dieser Art und Weise erleben werden. Da es nicht wirklich getestet wurde bzw. offensichtliche Probleme, die eintreten würden, nicht wirklich berücksichtigt worden sind, kann ich hier an dieser Stelle wieder einmal sagen:
Sehr gute Idee, aber leider miese Umsetzung.“

 

Box-Fiasko

Das absolute Chaos um die neuen Premium Boxen ist etwas, was ich persönlich extrem ärgerlich, aber auch gleichzeitig verwunderlich finde. Man hätte meinen können, dass BB selbst garnicht weiss, was schlussendlich in der Box enthalten sein wird.
Ich habe es noch nie mitbekommen, dass sich nach der Ankündigung der Boxen noch so viele wichtige Details bezüglich des Inhaltes ändern und selbst nach Release noch Dinge unklar sind. Ich habe selbst versucht, für sehr viel Transparenz zu sorgen, aber ich hatte es eben wegen der vielen Änderungen auch nicht wirklich leicht, da hinterher zu sein. Ich entschuldige mich im diesem Zuge direkt, sollte mir das in euren Augen tatsächlich nicht wirklich gelungen sein,
So wie der Inhalt nun ist, wäre die Box noch nichteinmal besonders schlecht (meine Meinung), aber leider stellte sich das erst nach der Veröffentlichung heraus. Dementsprechend hat die Box auf Amazon nun sehr schlechte Bewertungen – zu diesem Zeitpunkt auch total zurecht. Ebenso ist der Umsatz bei weitem nicht so groß wie der bei der alten Premium Box, die ja nun nicht mehr produziert wird.
Dies ist eigentlich ein sehr gutes Beispiel, wie man es nicht machen sollte.
Die Box wird angekündigt, kurz danach folgt der Inhalt mit dürftigen Zusatzinformationen.
Spieler berechnen und geben zurecht kritisches Feedback.
Irgendwie hat man das Gefühl, dass darauf reagiert wird und ändert nach langer Zeit auf einmal den Inhalt und ergänzt eine Handvoll Fragen bzw. Antworten und Details.
Leider ändert sich der Wert vorerst ins Negative (Abzug von 4000 Edelsteinen aus der Beschreibung) und das Spielerfeedback bleibt weiterhin sehr kritisch. Man argumentiert mit „idiellen Werten“ (Sammlergegenstände (Postkarten, Dekoobjekte)).
Kurz vor Veröffentlichung wird klar, dass das Abenteuer zwei Mal enthalten ist. Die Beschreibung bei Amazon ist nach wie vor nicht aktualisiert und wird erst ein paar Tage vor dem Verkaufsstart geändert.
Verkaufsstart: Kaum einer kauft die Box und der Inhalt wird nun detailliert bekannt (aber nicht durch offizielle Seite, sondern durch User, die Bilder veröffentlichen (auch hier)).
Nach dem Verkaufsstart werden die letzten Details (einen ganzen Monat später!) von offizieller Seite bekannt und besonders eine Fehlinformation hat sich wohl bis zu dem letzten Statement hartnäckig gehalten:
Es gibt nicht nur eines der beiden Gebäude, sondern auch noch einen Buff (wahrscheinlich der Schnee-Beutel), der sich mit den beiden Gebäuden den Lootslot teilt. Damit wäre die Chance auf ein Gebäude nicht mehr 50%, sondern nur noch 33%. Das wurde aber über einen Monat lang verschwiegen. Den Spielern wird damit suggeriert, dass sie auf jeden Fall eines bzw. sogar beide Gebäude definitiv erhalten, sofern sie nur das Abenteuer beenden.
Des Weiteren sind die Gebäudebelohnungen zwar zufallsbasiert (Haus oder Mine), dabei wird aber z.B. nicht erwähnt, dass man die Mine nur max. ein Mal, das Haus aber theoretisch unendlich oft bekommen kann – sofern man nicht den (verheimlichten) Buff bekommt. Dies hatte ich relativ schnell erkannt und auch öffentlich gemacht, um die Leute zu „warnen“.
Damit sind also die wichtigsten Dinge, nämlich die einzigartigen Belohnungen der Abenteuer nicht ausreichend genug beleuchtet.
Vom Gesamtpaket würde schon fast von einer Verbrauchertäuschung sprechen, denn sie wissen nicht, was sie bekommen.
Zusammengefasst war diese Marketingstrategie ein totaler Reinfall und es ist (leider mal wieder) einfach verdient, dass es so mies mit den Boxen läuft. Gut, dass wir nun wissen, dass es dort in mehr Bereichen momentan so schlecht läuft, als wir dachten.

 

Abu Dhabi, wir kommen

Das Ubisoft-Studio in Abu Dhabi in den Arabischen Emiraten hat im Dezember ebenfalls den Betrieb aufgenommen.
Dazu heißt es:

Paris, Montreal, Barcelona, Schanghai, North Carolina, Düsseldorf, Sofia, Bukarest, Rumänien, Casablanca, Mailand, São Paulo… – Ubisoft hat mittlerweile 23 Entwicklerstudios in 16 verschiedenen Ländern der Welt. Arabien war bisher noch ein weißer Fleck auf der Karte der Franzosen – im Dezember soll aber auch diese Lücke ausgefüllt sein: Ubisoft verkündete jetzt nämlich, in Abu Dhabi ihr erstes Entwicklungsstudio auf arabischem Boden zu eröffnen. Hierfür arbeitet man mit twofour54 zusammen, einer Initiative der Regierung, die sich zum Ziel gesetzt hat, aus der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate einen Knotenpunkt der arabischen Medienwelt zu machen.

Ubisoft Abu Dhabi wird zunächst noch mit den anderen Studios vorwiegend an Online-Titeln arbeiten, danach möchte man aber auch eigene Spiele entwickeln. Wayne Borg, CEO von twofour54, beklagt, “dass alle in Arabien erhältlichen Spiele außerhalb der Region entwickelt werden und somit kaum auf die Wünsche arabischer Spieler zugeschnitten sind.“ Das wird sich jetzt ändern: Laut Borg möchte man vor allem Spiele entwickeln, “die mit der regionalen Bevölkerung harmonieren.“ Beliebte Freizeitaktivitäten in Abu Dhabi (Übers.: Vater der Gazelle) sind übrigens laut Wikipedia Kamelrennen und die Falknerei – auf die erste hauseigene Produktion darf man gespannt sein…

Quelle: maniac.de

 

Freiflug gefällig?

Zum Schluss wie immer ein bisschen Kreativität und Freigeist.
Was trifft den Dezember wohl am Besten? Ich habe etwas gefunden.
Siedler-Daniel liefert und die Antwort:

205fa4-1357831112

Quelle: Siedler-Forum