Blitzmeldung(Nicht der Schnellste, aber wahrscheinlich auch nicht der Letzte.)

Nachdem viele Beschwerden den vzbv erreicht haben, hat dieser Ubisoft abgemahnt und fordern eine Unterlassungserklärung bzgl. der Aufzwingung der Geschäftsbedingungen (Aussperrmethodik).

heise.de schreibt dazu Folgendes:

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) geht weiter gegen Spiele-Anbieter vor, die ihren Nutzern neue Geschäftsbedingungen aufzwingen wollen. Nach Valve ist nun Ubisoft dran. Der vzbv hat das Unternehmen abgemahnt, weil die auf der Spieleplattform Die Siedler Online registrierten Nutzer den geänderten AGB zustimmen müssen, damit sie weiterhin auf ihren Account zugreifen können, heißt es in einer vzbv-Mitteilung. Nachdem Beschwerden von betroffenen Verbrauchern eintrafen, habe das vzbv-Projekt „Verbraucherrechte in der digitalen Welt“ von Ubisoft eine Unterlassungserklärung verlangt, die das Unternehmen bis zum 11. April abgeben soll.

Wenn sie sich in ihren Spieler-Account einloggen wollen, erscheint den Nutzern ein Pop-up-Fenster mit dem Hinweis, dass sie den geänderten AGB und der Datenschutzerklärung zustimmen müssen, heißt es in der Mitteilung. Zwar sei es generell nicht unzulässig, ein laufendes Vertragsverhältnis zu ändern, doch müssten die rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden.

Die Interessen des Vertragspartners dürften nicht unberücksichtigt bleiben. Hier zieht der vzbv einen Vergleich heran: „Zum Beispiel ist es unzulässig, wenn sich der Vermieter von Wohnraum vor die Eingangstüren seiner Mieter stellt und fordert, dass diese sofort alle Wände in schwarz streichen sollen. Nur den Mietern, die sich den neuen Bedingungen unterwerfen, wird Einlass zu ihren Wohnungen gewährt.“

In der Datenschutzerklärung heißt es: „Die erhobenen Daten werden in (sic!) auch in Kanada gespeichert und verarbeitet.“ Nach Meinung des vzbv sei unklar, wo die Daten genau gespeichert würden. Unsicherheiten beim grenzüberschreitenden Datenschutz seien generell nicht von der Hand zu weisen. Neben der Frage des anwendbaren Rechts und der Sprachbarriere, könne es langwierig und kostenintensiv sein, Auskunfts- oder Löschungsansprüchen gegenüber ausländischen Unternehmen durchzusetzen.

Quelle: heise.de

Es bleibt zu erwähnen, dass ich nach wie vor kein persönliches Statement dazu abgeben werde, da ich keinerlei Ahnung von rechtlicher Seite habe.

Ebenfalls muss gesagt werden, dass BB_Pandur sowie die Moderatoren ebenfalls in diesem Thema nicht geschult sind und ebenso auf eine Nachricht von Ubisoft warten, die sie an die Spieler weitergeben können. Dies wird wahrscheinlich frühestens im Laufe der nächsten Woche passieren.
Wie es weitergeht, muss also abgewartet werden.

Falls es noch einem Kommentar im Forum bedarf, so kann dieser hier abgegeben werden.

Der erste Artikel zu diesem Thema von mir kann hier gelesen werden.