Ohne sie würden unsere Geologen und Entdecker doof aus der Wäsche schauen.

Die Rede ist von Büchern, welche Bestandteil des Talentsystems bei „Die Siedler Online“ sind und durch den Buchbinder produzierbar sind.

Doch wie nah liegt das Thema Buchbinder an der Realität?

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Geschichte der Buchbinderei

Die Buchbinderei war bishin ins 19. Jahrhundert eine rein handwerkliche Tätigkeit und oft wurde der sogenannte Handeinband dabei benutzt.
Heute bestimmt die Indstrie den Großteil der Produktion durch industrielle Serienfertigung.

Der Unterschied in den Vorgängen ist weitestgehend gleich, dennoch führen handwerklicke Buchbinder alle Arbeitsschritte nacheinander aus, während in der industriellen Buchbinderei alle Vorgänge in arbeitsteiliger Weise von statten gehen.

Auch die Anwendung und Benutzung von Gerätschaften war damals bereits üblich, nur waren diese natürlich handbetrieben.

Ursprünglich konkurriertenn zwei verschiedene Formen der Buchbinder – die klösterliche Buchbinderei und dann die später hinzukommende bürgerliche Buchbinderei.

Während anfänglich Schriftstücke nur handschriftlich verfasst wurden, kam später im 15. Jahrhundert der Typendruck mit auswechselbaren Lettern dazu.

Buchherstellung

Bei der Herstellung eines Buches mussten damals sowie heute vielerlei Arbeitsschritte von statten gehen.

Die Rohfassungen der beschriebenen Papiere wurde in einem ersten Arbeitschritt nachträglich geleimt und dann mit einem Hammer in Form gebracht bzw. geglättet.
Die Leimung der Papiere diente der verbesserten Haltbarkeit und dem Schutz durch Feuchtigkeit.

Nach diesem Schritt wurden die Papiere gefalzt und wiederrum geglättet. Die Falzarbeiten konnten meist von einem Lehrling übernommen werden, da diese keinerlei größere Erfahrung oder Kraftaufwand benötigen.

Wenn Bücher beschädigt sind und beispielseweise neu eingebunden werden sollen, so ist dies ebenfalls möglich. Dafür musste der alte Beschlag entfernt und die Papiere von Leimresten entfernt werden.

Bevor man die bearbeiteten Papiere nun Heftet, müssen Einlagen wie Karten, Bilder etc. auf die entsprechenden Seiten hinzugelegt werden.

Hatte man alle Papiere in der richtigen Reihen- und Seitenfolge beisammen, so konnten diese mit Fäden, die durch die Papiere gestochen wurden, geheftet werden. Dafür war eine besondere Heftmaschine vorgesehen, die diese Arbeit erleichterte.

Nach der Anbringung des Buchbandes wurde dieser an die Papiere angeleimt. Anschließend wurden alle drei Buchseiten mit einem Hobel in Form gebracht.

Der Buchband selbst konnte außerdem noch im Einband verziert werden. Mustern und Farben waren dabei keine Grenzen gesetzt.

Schlussendlich werden sogenannten Kapitale an der Ober- und Unterkante angebracht, die den Buchrücken zusätzlich verstärken sollen.

Buchbeschläge konnten den Bucheinband noch zusätzlich verzieren, aber auch verstärken.

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Quelle: Wikipedia[/important]

Was ist Ultimatives Siedlerwissen?

Diese Rubrik beschäftigt sich mit verschiedenen Elementen aus der Welt von DSO und schaut sich parallel die real existierenden Gegenstücke an.

Dabei wird kurz und kompakt eine Übersicht über die wichtigsten Merkmale gegeben.

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